Italien Roadtrip – Urban to Wild

Du planst eine Italien Rundreise mit dem Wohnmobil oder sogar einen Roadtrip mit deinem Auto mit Dachzelt? Prima, Italien ist ein wundervolles Land und in diesem Reisebeitrag zeige ich dir viele schöne Orte in Umbrien, der Emilia Romagna, Marken, Toskana und Abruzzen, welche wir mit unserem Camper besucht haben.

Orte an die die meisten Reisenden gar nicht denken, denn die Orte, an denen wir waren, sind weit weg von den üblichen Touristenorten Italiens und teils noch echte Geheimtipps. Du wirst erstaunt sein, was Italien neben dem Mainstream noch so Schönes zu bieten hat.

In den letzten Jahren haben wir als Familie mit Kindern viele Camper-Reisen mit Dachzelt nach Italien unternommen und haben das Land von einer Seite kennengelernt, die einfach so anders ist, als sie in den Köpfen der meisten Menschen verankert ist. 

Dieser Reisebeitrag ist der erste von vielen weiteren Beiträgen mit Reisetipps über unsere Italien Rundreisen mit dem Camper, die hier auf meinem Blog noch kommen werden.

Mercedes Sprinter Campervan mit Dachzelt - Italien Roadtrip

Pause auf unserem Italien-Roadtrip am Schloss „Castelluccio di Pienza“ in der Toskana.

Inhalt

Der Italien-Roadtrip mit unserem Camper beginnt

Am Vorabend unserer Italien Rundreise haben wir, nachdem wir die Kinder ins Bett gebracht hatten, unseren Camper schon komplett gepackt und so konnten wir nach dem Aufstehen ganz entspannt losfahren. Ein kurzer Stopp noch auf dem Wochenmarkt um Frühstück und etwas zu Essen für die nächsten Tage einzupacken und schon ging es richtig los. Das erste Reiseziel für diesen Tag war die Adriaküste etwas oberhalb von Ravenna. Hier haben wir auf dem letzten Italien Roadtrip einen wundervollen familiengeführten Campingplatz direkt am Meer entdeckt, der zudem in der Nebensaison absolut günstig ist – doch dazu später noch mehr.

Unsere Route nach Italien:

Von Augsburg aus nutzen wir meistens die Route über die B17, B23 und B2 in den Süden und dann weiter über den Scharnitzpass, welcher von Garmisch-Partenkirchen nach Innsbruck führt. Die Route ist landschaftlich sehr schön und mit dem Wohnmobil ist man nicht viel langsamer als über die Autobahn. Oft ganz im Gegenteil, denn die Staugefahr auf dieser Strecke ist nach meiner Erfahrung deutlich geringer.

Unsere erste größere Pause auf unserer Italien Rundreise, machten wir gegen 16 Uhr in Trient. Wir haben da auf unseren letzten Trips schon einen Kinderspielplatz gefunden an dem zufälligerweise eine Eisdiele ist. Hier können sich die Kinder richtig austoben und Motivation für die weiteren Kilometer tanken. Wir hatten an diesem Tag noch überlegt, ob wir hier, weil es schon relativ spät war einen Übernachtungsplatz zu suchen, doch die Sehnsucht nach dem Wellenrauschen am Meer war größer. Also haben wir hier kurzerhand unser Abendessen gekauft und sind die restlichen, knapp 300 Km weitergefahren.

Empfehlung für eine Pause in Trient mit Kindern:

(Links zu Google Maps)

Blick aus dem Sprinter Cockpit

1. Stop unserer Italien Rundreise – Camping Reno – Uriger Campingplatz an der Adriaküste – REISETIPP Italien

Der Platz Camping-Reno liegt direkt am Meer zwischen den Orten Marina Romea und Casal Borsetti und ist für einen Ausflug nach Ravenna strategisch sehr gut gelegen. Denn direkt vor der Tür, gibt’s eine Bushaltestelle mit Direktanbindung in die Innenstadt von Ravenna. Auch am Campingplatz, mit seinem eigenen Strand, kann man sich eine wundervolle Zeit machen. Deshalb werde ich dem Campingplatz und der Region ringsherum noch einen eigenen Artikel widmen und hier verlinken – LINK REISETIPP CAMPING RENO

Der Campingplatz ist noch familiengeführt und so fühlt es sich auch an – alles sehr entspannt. Der Platz hat einen kleinen Pool für Erwachsene und Kinder, einen Kinderspielplatz, ein Bistro, an dem man auch seine Frühstücksbrötchen bestellen und am Abend eine Pizza essen kann. Ebenfalls gibt es hier einen kleinen Shop mit Dingen des täglichen Bedarfs und vielen Campingartikeln wie Gaskartuschen usw..

2. Ausflug nach Ravenna – Idyllische Stadt in der Emilia-Romagna

Ein echter Italien Reisetipp ist auch Ravenna. Ravenna besuchen wir jetzt schon zum zweiten Mal und du solltest die italienische Stadt auf deiner Italien Rundreise auch unbedingt einmal besuchen. 

Wie oben schon erwähnt, kannst du dein Wohnmobil am Camping Reno stehen lassen und bequem mit dem Bus in die Stadt fahren. Wichtig ist noch für dich zu wissen, dass du beim Busfahrer keine Tickets kaufen kannst – alles geht online. 

Da wir in Italien schon öfters mit Bus und Bahn gefahren sind, habe ich mir die App Dropticket geladen. Mit Dropticket kannst du die Fahrkarten kaufen und per QR-Code im Bus oder in der Bahn aktivieren. Das hat bis jetzt immer sehr gut funktioniert. 

Bezahlen kannst du in der App mit Kreditkarte.

Die Busfahrt nach Ravenna dauert ca. 30 Min und der Bus hält zentral am Bahnhof. Von hier aus kannst du alle Unternehmungen in Ravenna zu Fuß unternehmen. Wenn du wieder zurückfahren willst, kannst du sogar per Google Maps die korrekte Bushaltestelle und die Abfahrtszeit anzeigen lassen.

Ravenna selbst empfinde ich als sehr entspannte Stadt. Viel Kultur, alte wunderschöne Bauten und überall findet man Spuren des Dichters Dante Alighieri. Auch ist Ravenna für die vielen Mosaike bekannt. 

Auch mit Kindern, kannst du hier in der Stadt einen wundervollen Tag verbringen. Auf den großen Plätzen kann man sie etwas rennen lassen, in den Restaurants sind die Kellner und Kellnerinnen sehr kinderfreundlich und es gibt einige gut Spielplätze im Schatten, wo sich die Kinder richtig austoben können. 

Damit dieser Beitrag nicht so lang wird, habe ich dir noch einen Extra-Reisebericht über Ravenna mit allen Sehenswürdigkeiten geschrieben. Ravenna hat wirklich viel zu bieten und das solltest du dir nicht entgehen lassen.  Hier gehts zum Erfahrungsbericht über Ravenna. (Link antippen / anklicken)

3. Furloschlucht – Gola del Furlo – wildes Juwell italienischer Natur – Reisetipp Italien Highlight

Zur Vorbereitung unserer Italien Rundreise bin ich auf die Furloschlucht gestoßen. Die Beschreibungen im Internet hatten mich neugierig gemacht. Etwa 2h südlich (160 Km) vom Camping Reno, liegt die wunderschöne Furloschlucht auf italienisch „Gola del Furlo“. Die Furloschlucht liegt zwischen den Orten Fossombrone und Acqualagna in der Provinz Pesaro in der Region Marken.

Die Furloschlucht empfehle ich mittlerweile als ein Muss für alle Italien-Reisenden. Atemberaubende Aussichten, kleine Grotten und eine herrliche Tier- und Pflanzenwelt tun sich dem Besucher hier auf. 

Passo Furlo - Beginn der Fahrt durch die Furloschlucht

Am Ende der Furloschlucht befindet sich ein Kletterpark, ein Spielplatz und noch einen Kilometer weiter ein Campingplatz, welchen wir ebenfalls besucht haben. Für alle Reisenden mit Kindern ist es eine sehr abwechslungsreiche Gegend. Ihr könnt hier an vielen Punkten direkt am Flussufer des Candigliano sitzen und entspannen und die Kinder spielen lassen.

Campingplatz an der Furloschlucht – The Oaks Park

An der Furloschlucht gibt es auch einen kleinen Campingplatz namens “The Oaks Park“. Er ist ausgestattet mit einem offenen Sanitärhäuschen mit Toiletten und Duschen, an der Rezeption gibt es hierfür Duschmarken für warmes Wasser. Es ist zwar einfach aber sauber. Persönlich finde ich solche Orte die einfach sind sehr charmant. Am Campingplatz selbst herrscht frei Platzwahl auf der Wiese. Es gibt keine Parzellen, wo es dir gefällt und wo Platz ist, darfst du stehen. Einen kleinen Spielplatz für die Kinder gibt es ebenfalls. 

Einen kleinen Einblick vom Campingplatz an der Furloschlucht siehst du hier unten im Video.

Restaurantempfehlung an der Furloschlucht:

Wer du keine Lust auf selber kochen hast, findest du fußläufig an der Straße auch ein Restaurant. Die Besitzer sprechen nur italienisch, aber man kommt gut aus, wenn man selbst ein paar Brocken italienisch kann, den Rest macht dann Googles Übersetzer.

Wir hatten leider einen Tag erwischt, an dem eine geschlossene Gesellschaft das Restaurant gemietet hatte und es keine Plätze im Restaurant gab. Die Besitzer waren aber so lieb, dass sie uns im Bistro einen kleinen Platz eingerichtet haben und uns verschiedene Antipasti und Brot serviert haben. Ein Glas Rotwein durfte natürlich auch nicht fehlen und ein Eis zum Nachtisch gab es ebenfalls. Solch eine spontane Gastfreundschaft, würde ich mir auch gern einmal in Deutschland wünschen. Es war auf jeden Fall ein wunderschönes Erlebnis italienischer Gastfreundschaft.

4. Zwischenstopp in Pietralunga – antike Stadt in Umbrien aus dem 2.-1.Jh.v.Chr.

Die Highlights der Stadt, neben der Gastfreundlichkeit und dem leckeren Essen sind aus meiner Sicht:

  • Die Katholische Kirche „Chiesa di Santa Maria“.
  • Der Platz „La Valle del Carpina“.
  • Das Monument „Belvedere e Monumento ai Caduti di Pietralunga“.
  • Der historische kleine Stadtkern im Allgemeinen, wo es sich lohnt durch die engen Gassen zu schlendern.

 

Zugegeben – Pietralunga stand nicht auf dem Plan unserer Italien-Rundreise aber wie es auf Reisen oft vorkommt, erlebt man viele schöne Dinge durch Zufall. Wir haben auf der Karte nach einem größeren Ort zum Einkaufen und Tanken gesucht und sind so in die antike italienische Stadt Pietralunga gekommen. 

Schon beim Einkaufen beim örtlichen familiengeführten Lebensmittenhandel sind wir mit neugierigen Blicken begrüßt worden. Dem Besitzer des Ladens ist unser Camper aufgefallen und hat aufs Kennzeichen geschaut. 

Danach hat er uns angesprochen und wir haben ein bisschen über seine Zeit nach dem zweiten Weltkrieg in Deutschland gesprochen und wie gut uns Italien gefällt. 

Unsere große Tochter fand er so goldig, dass er ihr noch ein kleines Spielzeug geschenkt hatte. Solche offenen Gespräche unter „Fremden“ die sich gar nicht fremd anfühlen bleiben mir auf Jahre im Gedächtnis.

Reisetipps Pietralunga

Falls du auch in Pietralunga bist und deine Vorräte auffüllen willst, findest du hier den Link zum Lebensmittelgeschäft. Hier findest du von frischem Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch, Pasta, Antipasti, Brot, Getränke und Toilettenartikel eigentlich alles.

 

Nachdem Einkauf sind wir hoch in die Altstadt gefahren. Die Straßen schrauben sich am Hang hinauf und wir haben auf einem Parkplatz in Zentrumsnähe geparkt. Den verlinke ich dir hier ebenfalls.

 

Von hier aus kannst du wunderbar in den historischen Stadtkern laufen und wenn du hungrig bist, kannst du beim Restaurant „IL Triangolo“ essen. Wir haben hier sehr lecker gegessen. Vom gesamten Platz , an dem sich das Restaurant befindet, hast du einen wundervollen Ausblick auf die hügelige Umgebung der Stadt.

Pietralunga – Eindrücke zu der schönen kleinen Stadt in Umbrien

5. Reisetipp – Die heißen Schwefelquellen von Bagni San Filippo in der Toskana

Das nächste Ziel unserer Italien Rundreise und absoluter Italien Reisetipp für dich, war für diesen Tag ein Freistellplatz in der Nähe der heißen Schwefelquellen von Bagni San Filippo, von dem man einen wundervollen Ausblick auf die hügelige Landschaft der Toskana genießen kann. 

Aber Achtung in Italien ist Wildcampen ebenfalls verboten. Es wird oft geduldet, wenn man sich ordentlich verhält und sich nicht ausbreitet wie auf dem Campingplatz. 😉

Den Stellplatz findest du unter dem Link unter diesem Text. Wenn Du den Feldweg entlang fährst, gibt es links und rechts verschiedene Möglichkeiten mal 1 – 2 Nächte zu stehen. Wir sind bis in die Kehre gefahren und haben da einen tollen Nischenplatz gefunden. Am Ende des Feldwegs steht ein Wohnhaus, bitte nicht bis dahinfahren.

Nach einer wundervollen Nacht und einem Frühstück mit Ausblick auf die traumhafte Landschaft der Toskana, haben wir unser Dachzelt wieder eingeklappt und sind hinunter zu den heißen Schwefelquellen gefahren. Die Toskana hat noch mehrere dieser heißen Quellen zu bieten. Doch die hier, bei Bagni San Filippo finde ich, ist die eindrucksvollste Schwefelquelle. Die heißen Schwefelquellen der Toskana bei Bagni San Filippo sind ein verstecktes Naturparadies zwischen Bergen und Bäumen. Die natürlichen Kalkformationen und Schwefelablagerungen lassen große und kleine Becken entstehen. In den Becken der Schwefelquelle sind es zwischen 25°C und 40°C und die heilsame Dämpfe und das warme Wasser sorgen für Entspannung und Wohlbefinden.

Ein paar wichtige Reisetipps noch für dich: 

Wenn du ein paar Stunden Ruhe genießen möchtest, komme am besten schon zeitig in der Früh, denn ab Mittag wird es da richtig voll. Wir waren gegen 9:00 Uhr hier und sind 12:00 Uhr wieder weitergefahren. 

Eintritt brauchst du hier keinen bezahlen. Deinen Camper kannst du an der Straße im Ort stehen lassen und ziehst ein Parkticket. Nachdem Baden bietet es sich an, am Camper noch kurz zu duschen, denn der Schwefel trocknet auf der Haut und du siehst sonst ganz weiß aus.

Auf dem Weg zu unserem nächsten Spot, sind wir noch an der Saturnia Terme vorbeigekommen. Wir hatten erst überlegt diese zu besuchen, haben uns dann aber auf Grund der vielen Besucher und der langen Parkplatzsuche für unseren Camper dagegen entschieden. 

Die Saturnia Schwefelquelle, sah von weitem zwar ganz nett aus aber wenn man vorher bei den Schwefelquellen von Bagni San Filippo war, kann es ja fast nicht schöner werden. 😀

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Am Ende dieses Reisebeitrages und auf meinem Profil auf Freeontour.com findest du alle GPX-Daten zu den Tour-Highlights unserer Italien Rundreise. Hier gehts zum Hauptartikel über die Schwefelquellen von Bagni San Filippo. Link..

Saturnia Terme - heiße Schwefelquelle

6. Halbinsel Monte Argentario an der Küste des Tyrrhenischen Meeres der Toskana

Nach den Schwefelquellen sind wir weiter durch die wunderschöne Toskana an den Rand der italienischen Halbinsel Monte Argentario gefahren. Diese Region ist mitunter noch ein richtiger Geheimtipp für alle Italien-Reisenden. Die malerische Halbinsel Monte Argentario liegt im Süden der Toskana, in der Provinz Grosseto. 

Die Gemeinde Monte Argentario setzt sich aus zwei größeren Ortschaften sowie mehreren kleinen Dörfern zusammen. Auf Monte Argentario kannst du mittelalterliche Architektur bestaunen, traumhafte Strände genießen und zahlreiche Festungen erkunden. 

Außerdem lohnt es sich auch in die alte Stadt Orbetello mit dem Bus oder dem Fahrrad zu fahren und auf dem Weg dahin ein Lost Place zu besuchen.

Wir haben am Rand der Halbinsel einen Campingplatz aufgesucht, den Camping Lanini Parco Sosta. Der Campingplatz hat schöne Parzellen im Schatten und Halbschatten. Die Sanitäranlagen sind auf dem aktuellen Stand und waren bei unserem Besuch sehr sauber gehalten. Link Campingplatz Lanini Parco Sosta.

Idylischer Campingplatz in der Toskana - Camping Lanini
Strandtag in der Toskana auf unserer Italien Rundreise

Am nächsten Tag haben wir einen entspannten Strandtag am Tyrrhenischen Meer eingelegt, mit allem was dazugehört: Schnorcheln, Muscheln suchen, mit Einsiedlerkrebsen spielen, im Sand eingraben und Picknick am Strand. Die Kinder und wir fanden es wunderschön.

Den kleinen Strand Bagni di Domiziano kannst du vom Campingplatz fußläufig erreichen. Die Koordinaten vom Strand verlinke ich dir hier: Bagni di Domiziano

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7. Lagunenstadt Orbetello – Historische Stadt in der Toskana

Nachdem Strandtag hat es uns in die nächstgelegene italienische Kleinstadt Orbetello gezogen. Der Campingplatzbetreiber hat uns gesagt, dass es eine direkte Buslinie gibt und uns erklärt, wo die Bushaltestelle zu finden ist. 

Wann die Busse genau abfahren, wusste er aber nicht. Da Google Maps auch in solchen Fragen meist zuverlässige Antworten gibt, haben wir die App wieder zu Rate gezogen um den Busfahrplan und den Standort der Bushaltestelle abzuchecken. Das hatte wieder einmal wunderbar funktioniert und der Bus kam sogar relativ pünktlich.

Busfahrt in die Lagunenstadt Orbetello

Orbetello, eine malerische Stadt in der Toskana besticht durch ihre reiche Geschichte, schöne Landschaft und kulturellen Sehenswürdigkeiten. Die Stadt liegt auf einer Halbinsel, umgeben von Lagunen mit atemberaubenden Ausblicken auf das Tyrrhenische Meer und Feuchtgebieten voller Flora und Fauna. 

Die Altstadt von Orbetello ist ein charmantes Labyrinth aus engen Gassen, Plätzen und alten Gebäuden, gespickt mit malerischen Straßencafés, lokalen Geschäften und Restaurants, die traditionelle toskanische Küche servieren. 

Die regionale Küche ist geprägt von frischen Meeresfrüchten, lokalen Olivenölen, Käsesorten und Weinen, die in gemütlichen Restaurants genossen werden können. 

Orbetello ist ein verstecktes Juwel der Toskana und ein Muss auf jeder Italien-Rundreise. Besonders familienfreundlich ist die Stadt mit zahlreichen Eisdielen und einem großen Kinderspielplatz im Park Giadini Chuisi, der Schaukeln, Rutschen und Klettermöglichkeiten sowie viele schattige Plätze unter Bäumen bietet.

Altstadt Labyrinth und Lagune von Orbetello

Nach unserem Tag in der Stadt sind wir nur die Hälfte des Weges mit dem Bus zurückgefahren. Denn irgendwo zwischen unserem Campingplatz und Orbetello sollte sich noch ein Lost-Place befinden, welches wir aufsuchen wollten. 

Eine alte Grotte die Punta degli Stretti. Leider haben wir es nur bis zum versteckten Eingang und etwas weiter hineingeschafft. Da wir noch den Kinderwagen und unsere Kinder dabeihatten, haben wir wegen mangels Licht das Abenteuer abgebrochen. 

Bei der tieferen Recherche zur Grotte haben wir aber noch herausgefunden, dass man sich hierfür einen Guide buchen kann, der einen mit hinein nimmt. Ich glaube das lohnt sich wirklich, denn es soll in der Grotte noch einen Unterwassersee geben. Wenn wir mal wieder auf einer Italien Rundreise in Orbetello und Monte Argenatario sind, holen wir das auf jeden Fall nach. 

Ich verlinke dir hier einmal eine Website mit Infos zur Grotte und mit einer Mailadresse vom Guide. Die Seite ist auf italienisch aber du kannst diese auch mit der Übersetzungsfunktion deines Browsers übersetzen lassen.

Eingang Grotte Loste Place Orbetello

Eingang zur Grotte bei Orbetello

Begegnung mit einem Oktopus – fast ein Erlebnis wie im Film „Mein Lehrer der Krake“

Am Abend, als Steffi unsere kleine Tochter zu Bett gebracht hat, sind unsere Große und ich noch einmal zum Strand gelaufen und haben an diesem Abend noch ein Erlebnis gehabt, welches wir beide zu dieser Italien-Reise nicht so schnell vergessen werden. 

Als wir mit unseren nackten Füßen im Wasser standen, kitzelte es auf einmal und ich dachte erst, „was ist das?“ Dann schaute ich nach unten und dann sahen wir einen kleinen Oktopus, der uns kennenlernen wollte. Wir hielten unsere Hand ins Wasser und der neugierige Oktopus streckte seinen Tentakeln aus, um zu erfühlen, was das ist. 

Wir spielten noch einige Zeit mit ihm, bevor wir für diesen erlebnisreichen Tag den Rückweg zum Campingplatz antraten. Es war wirklich schön die Neugier und Intelligenz dieses Meeresbewohners kennenzulernen und ich fühlte mich fast  wie im Film „Mein Lehrer der Krake“.

8. Rom – Licht & Schatten einer Metropole

Nach ein paar Tagen an der Halbinsel Monte Argentario hieß es für uns, unsere Italien-Rundreise fortzusetzen. Das nächste Ziel war für 3-Tage die Metropole Rom. Nachdem wir uns die letzten Tage, meistens eher in kleinen Orten und in der Natur aufgehalten haben, war Rom ein wirkliches Kontrastprogramm auf dieser Italien-Reise.

In Rom einen geeigneten Campingplatz zu finden, welcher eine gute Anbindung ans öffentliche Verkehrsnetz hat, war gar noch so einfach. Wenn der Campingplatz einigermaßen schön sein soll und die Anbindung ans Zentrum nicht so lang sein soll, kommen nur 2 Campingplätze in Frage.

Einmal der hu Roma camping in town – Dieser hatte uns aber abgewiesen, weil angeblich voll. Dabei hatten wir auf der Website noch freie Stellplätze gesehen. Jedoch hatte ich beim Mitarbeiter nicht so gut argumentiert, beim zweiten Platz war ich dann schlauer. 😉

Der zweite aus unserer Sicht ideale Campingplatz ist der Village Flaminio Camping & Bungalow Park.

Hier gibt es auch wieder einige Attraktionen für die Kinder, von Pool bis Spielplätze ist alles da. 1 Restaurant gibt es auch, jedoch haben wir da nie gegessen da wir entweder in der Stadt gegessen haben oder selbst gekocht haben. Die sanitären Anlagen sind auch vollkommen in Ordnung. Wenn du Wäsche waschen willst, findest du hier auch Waschmaschinen und Trockner.

Schattiger Platz Village Flaminio Camping und Bungalow Park in Rom

Unser Stellplatz auf dem Village Flaminio Camping & Bungalow Park in Rom.

Mit den Öffis durch Rom.

Wenn du mit der Bahn in die Innenstadt fahren willst, was ich sehr empfehlen kann, ist die Bahnstation „Due Ponti“ vom Eingang des Campingplatzes nur wenige Minuten zu Fuß entfernt. 

Die Tickets für die Bahn kannst du wieder mit der APP Dropticket kaufen. Leider hat hier nicht immer das Scannen vom QR-Code funktioniert, dass sich die Drehkreuze öffnen, also sind wir einfach drüber geklettert und haben den Kinderwagen auch darüber gehoben.

Die Fahrt von „Due Ponti“ bis in die historische Altstadt dauert ca. 20 bis 30 Minuten, je nachdem, wo du hinmöchtest. Du kannst z.B. von Due Ponti direkt bis zum Trevi-Brunnen fahren, das dauert mit 1x umsteigen ca. 28 Min. 

Du kannst aber auch von Due Ponti bis zum Endhaltepunkt Flaminio fahren, das dauert nur 11 min und von da aus alles fußläufig erkunden. Das hatten wir genauso am zweiten Tag gemacht.

Sightseeing in Rom – historische Bauwerke und ein besonderes Flair

In Rom haben wir uns 2-tagelang viele historische Bauwerke angeschaut, waren lecker Essen und haben im Großen und Ganzen eine großartige Zeit genossen. Ich habe mir beim Kolosseum und anderen Bauwerken immer so gedacht, wie die Menschen hier wohl so vor tausenden Jahren gelebt haben und wie die sich beim Anblick der Bauwerke gefühlt haben müssen. 

Beim Anblick wurde ich sehr demütig vor der Leistung, welche hier vollbracht worden ist. Nur leider unter unmenschlichen Bedingungen, Sklaverei und vielen Toten. Das muss uns als Menschen, die solche Bedingungen nur aus anderen Ländern hören aber nie selbst erfahren, bewusst werden.

2 Tage Rom sind auf jeden Fall zu wenig. Wenn du Rom noch tiefer erkunden willst als wir, solltest du wenigstens 4-5 Tage einplanen und dir zwischen den Highlights etwas mehr Zeit nehmen.

Zwei Kritikpunkt habe ich an Rom, aber wahrscheinlich betrifft der erste Punkt so einige Metropolen, und zwar der ganze Müll in der Stadt. Wobei Rom aus meiner Sicht schon heraussticht. So dreckig habe ich es nicht mal in Bangkok oder Paris erlebt. Rom hat ein großes Müllbeseitigungsproblem und das sieht man in vielen Bereichen der Stadt. 

Der zweite Kritikpunkt betrifft die Menschen hier (ob es alle betrifft, kann ich natürlich nicht sagen). Die Menschen empfand ich als sehr Ich-bezogen und haben keinerlei Rücksicht auf Familien mit Kindern und Kinderwagen genommen. Weder auf der Straße noch in der U-Bahn. Da wurde geschubst und gedrängelt, als ob es keinen Morgen gibt. 

Selbst einer Frau mit Kinderwagen und Treppe, weil der Aufzug nicht ging, wurde nicht geholfen. Das haben wir dann noch übernommen. Sie meinte dann noch zu mir, dass das Verhalten normal in Rom sei. Das finde ich wirklich sehr schade, denn im Großen und Ganzen hat uns die Stadt gut gefallen.

9. Tivoli und  Villa d´Este mit dem herrlichen Renaissance-Garten

Nach Rom hat es uns mehr oder weniger spontan nach Tivoli verschlagen. Tivoli hatten wir auf der Liste nur hatten wir nicht erwartet, dass es so schön ist. Tivoli liegt ca. 45 Min (40 Km) östlich von Rom und ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Uns hat Tivoli so gut gefallen, dass wir hier komplett die Zeit vergessen haben und uns noch einen Stellplatz organisiert hatten, den ich dir unten wieder verlinke.

Tivoli - Wasserfälle

Wunderschöner Anblick auf Tivoli

Was macht Tivoli so besonders?

Die Stadt Tivoli ist eine antike Stadt und birgt ein reiches historisches Erbe, das durch archäologische Stätten wie die Villa Adriana und die berühmten Renaissance-Gärten der Villa d’Este geprägt ist. Die Villa d’Este Gärten welche zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören haben es uns richtig angetan. 

Die Wasserfälle, welche unter der Stadt entspringen und durch die Geräten als Flüsse weiter fließen, finden wir unendlich schön. Vom Garten aus bietet sich ein atemberaubender Panoramablick auf die Stadt Tivoli und ihre umliegende Landschaft.

Schöner Stellplatz in Tivoli

Der Stelllatz liegt auf einem privaten Gelände mit einem schönen gepflegten Garten und bietet einen schönen Ausblick auf Tivoli. Eine Dusche, Toilette, Frischwasser und eine Grauwasserentsorgung findest du hier ebenfalls. Das Grundstück ist mit einer Hecke umzäunt und mit einem elektrischen Tor versehen. Die Eigentümer sprechen auch deutsch und sind selbst leidenschaftliche Camper.
 

10. Campo Imperatore, klein Tibet Italiens im Gran Sasso Nationalpark

…auf den Spuren von Bud Spencer & Terrence Hill.

Wir lassen Tivoli nun hinter uns und begeben uns durch den Gran Sasso Nationalpark zum Campo Imperatore. Der Campo Imperatore ist eine atemberaubende Hochebene im Gran Sasso Nationalpark, auch bekannt als das „kleine Tibet Italiens“. Mit durchschnittlich über 2.000 Metern Höhe bietet die Region eine einzigartige alpine Landschaft mit einer vielfältigen Flora und Fauna. 

Bekannt geworden ist Campo Imperatore durch die Filmdrehs von Bud Spencer und Terence Hill, die hier einige ihrer legendären Spaghetti-Western gedreht haben. Im Vergleich zum Hochgebirge in Tibet teilen beide Regionen eine majestätische Schönheit, obwohl ihre kulturellen und spirituellen Kontexte unterschiedlich sind. 

Während Tibet für sein spirituelles Zentrum bekannt ist, besticht Campo Imperatore durch unberührte Landschaften und filmische Geschichte. Dennoch üben beide Regionen eine Faszination auf Besucher aus und sind Ausdruck ihrer jeweiligen kulturellen und natürlichen Reichtümer. 

Campo Imperatore bleibt ein Juwel im Gran Sasso Nationalpark und verzaubert Besucher mit seiner Schönheit, Geschichte und kulturellem Erbe – ein traumhafter Italien Reisetipp für dich.

Nach unserem Besuch am Campo Imperatore sind wir noch zum Agricampeggio Cardito, unseren nächste Übernachtungsplatz, am Lago di Campotosto gefahren.

11. Lago di Campotosto – traumhafter Ausblick im Gran Sasso

Der Lago di Campotosto ist ein beeindruckender Stausee in Abruzzen, Italien. Mit einer Fläche von etwa 1400 Hektar ist er der größte Stausee in ganz Italien. Der See wurde in den 1930er Jahren durch die Stauung des Flusses Tirino geschaffen und dient hauptsächlich der Wasserversorgung und Energieerzeugung.

Die Landschaft um den Lago di Campotosto ist atemberaubend schön, mit einer spektakulären Bergkulisse, die ihn umgibt. Besonders im Sommer ist der See ein beliebtes Ziel für Touristen und Einheimische gleichermaßen, die hier die malerische Umgebung genießen, wandern, angeln oder Wassersport betreiben können. 

Allerdings sollte man beim Thema Wassersport seine eigenen gerätschjaften wie Kanus oder Kajaks mitbringen. Den direkte Vermietstationen gibt es in dieser doch relativ verlassenen Gegend nicht.

Die Umgebung des Sees bietet auch zahlreiche Wanderwege und Picknickplätze die es ermöglichen, die Natur in vollen Zügen zu genießen. Hier kann man auf jeden Fall dem Alltag entfliehen und die Ruhe und Schönheit der abruzzischen Landschaft genießen.

Zusammenfassend ist der Lago di Campotosto nicht nur ein wichtiger Teil der Wasserversorgung und Energieerzeugung in der Region, sondern auch ein wunderschönes Reiseziel für Naturliebhaber und Erholungssuchende, die die majestätische Schönheit der Abruzzen erkunden möchten.

Agricampeggio Cardito am Lago di Campotosto – absolute Stellplatzempfehlung

Das Agricampeggio Cardito am Lago di Campotosto bietet dir eine idyllische Oase der Ruhe inmitten der majestätischen Abruzzen. Mit malerischer Umgebung, großzügigen Stellplätzen und herzlicher Gastfreundschaft ist der Campingplatz ein Rückzugsort für Naturliebhaber. 

Auch für die kleinen Mitreisenden ist gesorgt, denn am Campingplatz gibt es einen großen Spielplatz zum Austoben. Die freundlichen Gastgeber gaben wertvolle Tipps für lokale Aktivitäten und Wanderungen. Außerdem kochen sie am Abend im eigenen Restaurant sehr leckere Gerichte aus der Region und einen leckeren Wein gibt’s noch obendrauf. 

Die Nähe zur Natur ermöglichte unvergessliche Erlebnisse, darunter spektakuläre Sonnenauf- und Untergänge am See. Insgesamt war unser Aufenthalt eine wunderbare Erfahrung und lädt zum erneuten Besuch ein.

 
Wichtiger Hinweiß noch zur Anfahrt: Google Maps will hier den Weg über den Ort Capitignano und dann über die Straße „Via del Lago“ nehmen. Diese Straße is aber von der Breite über 2 m und einem Gewicht von über 2,8 t gesperrt. Meine Zenec-Navi wusste das, Google Maps leider nicht, auf die ich mich wegen der kurzen Strecke drauf verlassen hatte. 

Naja, in Zukunft schaue ich wieder mit dem Zenec-Navi ob die Strecke passt. Die Strecke geht wirklich nicht, ich bin schon mit unserem 6 m Kastenwagen gescheitert. Die Straße ist zu schmal und die Kehren zu Spitz, wir mussten rückwärts wieder runter.

12. Portonovo im Parco Regionale del Conero – Entspannung an den wilden Stränden

Der Parco naturale del Conero ist ein beeindruckendes Naturschutzgebiet in der italienischen Region Marken. Mit einer Fläche von etwa 5800 Hektar erstreckt sich der Park über eine vielfältige Landschaft aus steilen Klippen, dichten Wäldern, mediterranen Macchia-Büschen und malerischen Stränden.

Der Monte Conero ragt markant aus dem Meer und bietet spektakuläre Ausblicke. Wanderwege ermöglichen es Besuchern, die Natur zu erkunden, darunter auch historische Sehenswürdigkeiten wie das Dorf Sirolo. 

Bekannt für seine wunderschönen Strände und klaren Gewässer, bietet der Park eine Vielzahl von Freizeitmöglichkeiten wie Schwimmen, Schnorcheln und Wandern. Insgesamt ist der Parco naturale del Conero ein beliebtes Reiseziel für Naturliebhaber und Aktivurlauber gleichermaßen.

Wir begannen unseren Aufenthalt im Parco Regionale del Conero auf dem Campingplatz „Campeggio La Torre Portonovo“, der zwischen dichten Pinienwäldern und dem azurblauen Meer liegt. 

Trotz der einfachen Einrichtungen und rustikalen Duschen, genossen wir die Zeit hier. Nach dem Aufbau unseres Dachzeltes erkundeten wir die wilden Strände von Portonovo, darunter den Spiaggia Torre de Bosis mit seinen steilen Klippen und unberührter Natur. Der ruhige Strand bot uns Entspannung und Gelegenheit zum Sonnenuntergangs-Kieselsteinsammeln.

Schildkröten im Lago Grande

Nachdem Frühstück am nächsten Tag haben wir einen Ausflug zum Lago Grande gemacht, einem malerischen See im Naturpark Conero. Hier hatten wir das Glück, einige Europäische-Sumpfschildkröten zu beobachten die gemächlich im Wasser schwammen. Vom Campingplatz aus sind es ca. 10 – 15 Min Fußmarsch – ein Weg der sich auf jeden Fall lohnt.

Danach war es Zeit zum Strand zu gehen und so hat es uns an Spiaggia di Portonovo verschlagen. Da es fast schon Mittagszeit war, verbrachten wir die erste Zeit am Strand in der Nähe der Strandrestaurants und machten uns erst später zu einem einsameren Abschnitt dieses Strandes. 

Zuvor ließen wir es uns erstmal im Restaurant „Ristorante Emilia – Baia di Portonovo“ schmecken. Ein schönes familiengeführtes Restaurant mit Meerblick. Nachdem leckeren Mittagessen, zog es uns nun weiter den Strand entlang, um seine Bewohner kennenzulernen. Unsere Große Tochter und ich machten uns wieder auf die Suche nach kleinen Krebsen und Quallen, um diese zu beobachten. 

Abends kehrten wir zum Campingplatz zurück und ließen den Tag bei einem gemütlichen Abendessen ausklingen und ich genoss noch ein Glas leckeren Rotwein.

Der nächste Morgen begrüßte uns mit strahlendem Sonnenschein und einem leckeren Frühstück am Camper. Anschließend machten wir uns daran unsere Sachen wieder einmal zu packen. 

Da wir schon an den Heimweg denken mussten, überlegten wir uns, wo wir die nächsten 2 – 3 Tage verbringen konnten. Die Entscheidung fiel uns relativ leicht, ein Ort den wir schon kannten und der wirklich wundervoll ist, der Lago die Molveno in den schönen Brenta Dolomiten. Doch vorher machten wir einen…

13. Zwischenstopp in Bologna

Zu Bologna haben wir mittlerweile eine ganz besondere Beziehung aufgebaut, denn irgendwie hat es sich auf den letzten Italien-Rundreisen immer ergeben, in Bologna eine längere Pause zu machen. Zielsicher wissen wir jetzt schon, wo wir parken können. In Hauptbahnhofsnähe gibt es oft viel freie Parkplätze, welche man sogar mit der Parkapp „Easypark“ bezahlen kann. 

Dann kennen wir schon einen sehr guten und großen Spielplatz mit einem kleinen Imbiss und das alles auch noch relativ Zentrumsnah. Wir sind wie bei unseren anderen Bologna-Trips auch an diesem Tag durch die Altstadt und durch die zahlreichen Arkaden geschlendert. Einen ausführlichen Reisebericht zu Bologna gebe ich dir aber in einem Extra-Reisebeitrag. Das würde hier den Rahmen sprengen. 

Kurz und knapp – Bologna ist einen Besuch wert und wenn du nicht mehrmals hinfahren willst, solltest du dir 2 – 3 Tage Zeitnehmen um in die Stadt einzutauchen. 

 

14. Lago die Molveno – die türkise Perle in den Brenta Dolomiten

Nach unserer ausgiebigen Mittagspause in Bologna setzen wir unsere Italien Rundreise fort und wir machten uns auf die 3,5 stündige Fahrt zum Molvenosee. 

In den Molvenosee auf italienisch „Lago die Molveno“ habe ich mich schon auf unserem ersten Alpencross im Jahr 2017 verliebt und seitdem lässt mich dieser See und seine Umgebung, auch wenn ich ihn schon gut kenne, nicht mehr los. 

Hier finde ich zur Ruhe. Die einmalige Landschaft in die sich der türkisblaue See einfügt ist einfach ein Traum. Am Molvenosee gibt es nur einen Campingplatz, welcher aber wirklich hervorragend ausgestattet ist. 

Für Familien mit Kindern ist er ebenso ideal wie für Alleinreisende auch. Es gibt sehr ruhige Ecken, weiter weg von den Spielplätzen aber auch für die Eltern gute Lagen, wo man von seinem Stellplatz aus, seine Kinder auf dem Spielplatz im Blick hat. Da der Campingplatz sehr begehrt ist, lohnt es, sich vorab auf der Website zu erkundigen, ob freie Plätze vorhanden sind.

Bild 1) Hier waren wir das erste Mal als Familie am Molvenosee (Lago di Molveno). Bild 2) War auf unserer letzten Italienreise. Hier hatten wir auch unser aufblasbares Kajak mit dabei.

Bei unserem aktuellen Besuch am Molvenosee sind wir wieder mit dem Lift auf den Berg gefahren und haben das wunderschöne Panorama über den See und die Brenta-Dolomiten genossen. 

Da wir diesmal unser aufblasbares Kajak mitgenommen hatten, haben wir auch eine kleine Tour zu viert auf dem See gemacht. Bei unserem letzten Trip an den See, hatten wir uns ein Elektroboot ausgeliehen, was auch schön war. Am Molvenosee kannst du so viel unternehmen, dass ich der Region in den Brenta-Dolomiten ebenfalls einen eigenen Artikel auf meinem Blog gewidmet habe. Link…

Aufblasbares Kajak Wattsup COD 2-Sitzer – 410 x 85 cm (13'4 x 33) – PVC laminiert + Dropstitch – Komplettpaket – max. 220 kg
  • Kapazität (Anzahl der Personen). : 2 – Maximale Traglast: 220 kg – Gesamtmaße: 410 x 85 cm
  • TECHNOLOGIE: Drop stitch + PVC laminiert – Komplettpaket: 2 Paddel + 2 Sitze + Rolltasche + HP-Pumpe
  • Das aufblasbare Kajak Wattsup COD ist ein Modell, das schnell aufgeblasen werden kann, da es aus 2 Luftkammern besteht.
  • Der COD ist so konfiguriert, dass er große Entfernungen mit hohem Komfort zurücklegt, dank seines hochwertigen Designs und der verstellbaren und ergonomischen Sitze.
  • Das Wattsap COD ist sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Personen geeignet, die ein hochwertiges Kajak suchen, das in der Lage ist, komplett mit zwei Paddeln und einer Pumpe in einer kompakten Tasche verstaut zu werden.

Fazit unserer Italien Rundreise mit unserem Camper

Nach unserer 15-tägigen Italien Rundreise mit dem Camper lässt sich sagen, dass wir eine unvergessliche Erfahrung gemacht haben. Mit einer Strecke von etwa 2.500 Kilometern haben wir nicht nur die Straßen Italiens durchquert, sondern auch mehr als 14 wunderschöne Orte und Regionen erkundet. Von den malerischen Orten an der Adria bis hin zu den majestätischen Berglandschaften in Abruzzen bot uns jede Station neue und faszinierende Eindrücke.

Diese Reise war nicht nur eine physische Erfahrung, sondern auch eine Reise durch Kultur, Geschichte und Kulinarik. Wir haben die Vielfalt der italienischen Küche genossen und lokale Spezialitäten probiert, die uns den Geschmack Italiens näher brachten. Jeder Ort, den wir besucht haben, hatte seine eigene Geschichte, seine eigenen Traditionen und seinen eigenen Charme, der uns tief berührt hat.

Während wir die Straßen entlangfuhren, haben wir auch viel über uns selbst gelernt. Die Freiheit des Camperlebens ermöglicht uns, spontan zu sein und neue Wege zu erkunden. Wir haben gelernt, uns aufeinander zu verlassen und gemeinsam Herausforderungen zu meistern, sei es beim Navigieren durch enge Gassen oder beim Finden des perfekten Übernachtungsplatzes.

Am Ende dieser Reise sind wir im Herzen ein Stück reicher geworden. Die Erinnerungen an die atemberaubenden Landschaften, die warmherzigen Begegnungen und die gemeinsamen Abenteuer werden uns für immer begleiten. Diese Reise hat uns gezeigt, dass es nicht nur darum geht, Orte zu sehen, sondern auch darum, die Welt mit offenen Augen und einem offenen Herzen zu erleben.

 

Für alle die den Trip gerne nachfahren wollen, habe ich die Tour auch auf Freeontour.com angelegt. Hier könnt ihr auch die GPX-Daten herunterladen um diese in euer Navi oder Google Maps einzuspielen. Den Link findet ihr hier: Italien Roadtrip – Urban to wild

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