VW ID.Buzz LWB im Familienalltag: Unsere Erfahrungen mit 3 Kindern, Roadtrips und Camping
Als wir Anfang November 2025 unseren VW ID.Buzz Pro mit langem Radstand übernommen haben, war die Erwartungshaltung groß. Schließlich sollte er nicht nur ein Familienauto sein, sondern auch unser Begleiter für Ausflüge, Roadtrips und Campingreisen werden.
Mittlerweile haben wir in den ersten 8 Monaten 11.000 Kilometer im Alltag, auf Langstrecken und im Urlaub zurückgelegt. Zeit für ein ehrliches Fazit. Wie schlägt sich der elektrische Bulli mit drei Kindern? Reicht die Reichweite für Urlaubsfahrten aus? Und eignet sich der ID.Buzz tatsächlich für Campingausflüge mit der Familie?
In diesem Artikel teilen wir unsere bisherigen Erfahrungen.
Unser VW ID.Buzz LWB – Warum wir uns genau für dieses Modell entschieden haben
Unsere Wahl fiel auf einen VW ID.Buzz Pro LWB mit 86-kWh-Batterie, 286 PS Heckantrieb und sieben Sitzplätzen. Lackiert ist unser Fahrzeug in Bay Leaf Green Metallic – einer Farbe, die perfekt zum Charakter des modernen Bullis passt.
Bei der Ausstattung haben wir bewusst auf Familien- und Reisetauglichkeit geachtet. Dazu gehören die Wärmepumpe, verschiedene Assistenzsysteme, die elektrische Heckklappe sowie die manuell bedienbaren Schiebetüren mit elektrischer Zuziehhilfe.
Der wichtigste Grund für die Wahl der Langversion war jedoch der zusätzliche Platz. Mit drei Kindern stößt man bei vielen Fahrzeugen schnell an Grenzen. Der lange Radstand bietet nicht nur die dritte Sitzreihe mit sieben Sitzplätzen, sondern auch deutlich mehr Raumgefühl und Stauraum. Gleichzeitig erhält man nur in der Langversion die große 86-kWh-Batterie.
Bewusst verzichtet haben wir auf das Panoramadach. Viele Käufer würden es vermutlich als Pflichtausstattung ansehen, für uns überwogen jedoch die Nachteile. Da es aktuell kein Rollo gibt, scheint bei Nachtfahrten durch Ortschaften oder Städte das Licht von Straßenlaternen direkt in den Innenraum. Gerade wenn die Kinder auf längeren Fahrten schlafen sollen, empfanden wir das eher als Nachteil.
Bei den Sitzen haben wir erstmal die Standard-Stoffsitze bestellt und haben es für den Alltag bisher nicht bereut. Auf Langenstrecken fehlt mir manchmal die Massagefunktion aus dem Passat aber so oft kommt das nicht vor.
Rückblickend würden wir unsere Konfiguration nahezu identisch wieder bestellen. Das nächste Mal würde ich jedoch die Anhängekupplung mitbestellen, denn mit Gutachten bekommt man diese nun auf 2 t statt 1 t Anhängelast aufgelastet. Das macht die Perspektive auf einen Wohnwagen interessant. Auch würde ich beim nächsten Buzz, der evtl. sogar schon nachdem Verkauf meines VW Passats kommt einer mit Ergo-Komfortsitzen werden, diese sind für den Außendienst und täglichen langen Strecken deutlich komfortabler. Wer das nicht hat, braucht die aber meiner Meinung nach nicht.
Das erste Mal auf Tuchfühlung mit dem eigenen Buzz – hier bei der Werksabholung in Hannover.
ID.Buzz im Familienalltag – Wie gut eignet sich der Elektro-Bulli für Familien?
Die wahre Stärke des ID.Buzz zeigt sich nicht auf dem Datenblatt, sondern im Alltag.
Als Familie mit drei Kindern verbringen wir viel Zeit im Auto. Kindergarten, Schule, Einkäufe, Sportvereine, Familienbesuche oder Wochenendausflüge – der Buzz muss täglich funktionieren.
Platzangebot für fünf Personen
Der Innenraum gehört für uns zu den größten Stärken des Fahrzeugs. Mehrere Kindersitze lassen sich problemlos unterbringen und trotzdem bleibt ausreichend Bewegungsfreiheit erhalten.
Auch der Kofferraum bietet genügend Reserven für Kinderwagen, Laufräder, Einkäufe oder Gepäck für einen Wochenendausflug. Man merkt schnell, dass der ID.Buzz ursprünglich als Van gedacht wurde und nicht einfach nur ein weiterer SUV ist.
Was uns besonders gefällt
Schiebetüren auf engen Parkplätzen
Wer Kinder hat, wird Schiebetüren lieben. Egal ob Supermarkt, Parkhaus oder Schulparkplatz – die Kinder können aussteigen, ohne dass man Angst um das Auto daneben haben muss.
Hohe Sitzposition und hervorragende Übersicht
Durch die große Fensterfläche und die erhöhte Sitzposition fühlt sich das Fahren angenehm entspannt an. Gerade in der Stadt oder auf längeren Reisen vermittelt der Buzz ein einzigartiges Raumgefühl.
Leises und entspanntes Fahren
Der elektrische Antrieb sorgt für eine Ruhe, die wir inzwischen sehr zu schätzen gelernt haben. Gespräche sind angenehmer, die Kinder schlafen leichter ein und selbst lange Fahrten wirken deutlich entspannter.
Was uns weniger gefällt
Natürlich ist auch der ID.Buzz nicht perfekt.
Die Klavierlackflächen sehen bei der Fahrzeugübergabe schick aus, sind im Familienalltag aber wahre Fingerabdruck-Magneten.
Die riesige Frontscheibe sorgt zwar für ein tolles Raumgefühl, macht das Putzen aber teilweise zur sportlichen Herausforderung.
Bei kalten Temperaturen knarzen unsere Außenspiegel gelegentlich beim Ein- und Ausklappen.
Und mit den mittleren Luftausströmern im Armaturenbrett sind wir bis heute nicht ganz glücklich geworden. Entweder blasen sie direkt ins Gesicht oder unangenehm auf den linken Arm. Schließt man sie zu weit, merkt man wiederum eine geringere Kühl- oder Heizleistung.
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Das Raumgefühl im ID.Buzz ist sehr luftig. Die äußeren Abmessungen des langen Radstands sind in etwas so groß wie des T7 oder T6 mit Standardlänge. Innen ist er etwas schmaler aber man hat dennoch enorm viel Platz. Wegen des Akkus lassen sich die Sitze 6+7, wie in einem Sharan nicht im Boden versenken aber ich denke das ist verschmerzbar, denn wenn man alle Sitze umlegt, bekommt man eine ebene Ladefläche. Das Multiflexboard und die hinter Sitze lassen sich einfach entfernen und so bekommt man einen enormen Laderaum. Der ID.Buzz ist für mich ein richtiger Bus aber mit Mix-Genen aus Sharan und Caravelle.
Verbrauch, Reichweite und Kosten im Alltag
Eine der häufigsten Fragen lautet natürlich:
Wie weit kommt der ID.Buzz wirklich?
Unsere Erfahrung zeigt, dass die Reichweite stark von Temperatur, Fahrweise und Streckenprofil abhängt.
Reichweite im Winter
Im Winter erreichen wir je nach Geschwindigkeit, Außentemperatur und Streckenprofil zwischen 280 und 320 Kilometern.
Unser durchschnittlicher Verbrauch liegt dabei bei rund 27 kWh pro 100 Kilometer.
Bei einem Strompreis von etwa 39 Cent pro Kilowattstunde ergeben sich Energiekosten von rund 10,50 Euro pro 100 Kilometer.
Reichweite im Sommer
Im Sommer zeigt der ID.Buzz, was in ihm steckt.
Hier erreichen wir je nach Fahrprofil zwischen 380 und 460 Kilometern Reichweite.
Der durchschnittliche Verbrauch liegt dann bei etwa 22 kWh pro 100 Kilometer.
Die Energiekosten sinken dadurch auf rund 8,60 Euro pro 100 Kilometer.
Vergleich mit einem VW Multivan Diesel
Zum Vergleich: Ein VW Multivan mit einem Durchschnittsverbrauch von 7,8 Litern Diesel verursacht bei aktuellen Kraftstoffpreisen Kosten von etwa 15 Euro pro 100 Kilometer.
Gerade bei hohen Jahresfahrleistungen summiert sich dieser Unterschied schnell zu einem vierstelligen Betrag pro Jahr.
Im Bild 1 seht ihr einen Verbrauch im Landstraßentempo mit 15% Autobahnanteil. Im Bild 2 ist der Verbrauch als wir an den Gardasee gefahren sind und nach 361 Km in Meran einmal zwischengeladen haben. Solche absoluten Topwerte sind keine Seltenheit, wenn man weiß wie man das Auto fahren muss. Generell bewegen wir uns durch die doch höheren Geschwindigkeiten auf der Autobahn in Deutschland auf einem Niveau im Schnitt von 22-23 kWh auf 100 Km. Auf dem Bild unten ist unser Verbrauch über den kompletten Winter. Start war am 5.11.2025 und Ende der Messung nach 6190 Km am 2.4.2026 mit 27 kWh.
Langstreckentauglichkeit – Kann man mit dem ID.Buzz wirklich in den Urlaub fahren?
Eine Frage hören wir besonders oft:
„Kann man mit einem Elektroauto überhaupt entspannt in den Urlaub fahren?“
Nach mehreren Langstrecken innerhalb Deutschlands und einer Reise an den Gardasee können wir diese Frage klar mit Ja beantworten.
Laden mit Kindern funktioniert überraschend gut
Viele Menschen stellen sich vor, dass man ständig an Ladesäulen warten muss.
Mit Kindern sieht die Realität anders aus.
Nach etwa 250 bis 300 Kilometern möchten unsere Kinder ohnehin auf die Toilette, etwas essen oder sich bewegen.
Genau in dieser Zeit lädt das Fahrzeug.
Unsere typischen Pausen dauern zwischen 30 und 40 Minuten. Bisher war der ID.Buzz fast immer früher wieder fahrbereit als wir selbst.
Reiseplanung ist einfacher als gedacht
Vor längeren Fahrten werfen wir meist nur einen kurzen Blick auf Google Maps sowie auf die Standorte in der APP von Ionity oder EnBW.
Danach fahren wir einfach los und lassen die Ladeplanung von der VW-Navi machen. Anfangs war ich von der Ladeplanung der Navi nicht überzeugt aber mit ein paar Tricks funktioniert es dann doch, dass die die Ladestationen einberechnet, wie ich möchte.
Die Ladeinfrastruktur entlang deutscher Autobahnen aber auch sonst im ganzen Land ist mittlerweile so gut ausgebaut, dass aufwendige Planung kaum noch notwendig ist. Auch wenn wir zu unseren Familien fahren, stecken wir den 16A Ladeziegel dort an die Kraftstromsteckdose und laden über Nacht auf. VOLDT 11KW Ladegerät https://amzn.to/4yrp8Eb
Bild 1) Kostenlos laden am Ferienhaus am Gardasee. Bild 2) Laden am Brenner auf der Rücktour vom Gardasee. Die normale Reisezeit von Augsburg an den südlichen Gardasee beträgt ca. 6h. Mit einer Pause von 30 bis 40 Minuten ist das mit dem ID.Buzz absolut easy zu bewältigen und die Kinder sind auch deutlich entspannter, als wenn man so eine Strecke am Stück fährt.
Reisen mit Kindern – Warum wir den ID.Buzz so gerne nutzen
Es gibt Autos, die bringen einen einfach ans Ziel. Und es gibt Fahrzeuge, die die Reise selbst angenehmer machen.
Der ID.Buzz gehört für uns eindeutig zur zweiten Kategorie.
Unsere Kinder lieben die großen Fensterflächen, den tollen Ausblick und die erhöhte Sitzposition. Selbst auf längeren Fahrten gibt es draußen immer etwas zu entdecken.
Auch die Schiebetüren sind bei den Kindern beliebt und machen das Ein- und Aussteigen deutlich einfacher.
Wir Eltern genießen vor allem die Ruhe im Fahrzeug, die zahlreichen USB-C-Anschlüsse, die Assistenzsysteme und das entspannte Fahrgefühl.
Dazu kommt das typische Bus-Feeling. Man sitzt hoch, blickt über den Verkehr und reist insgesamt deutlich entspannter als in vielen klassischen Pkw.
Hinzu kommt das enorme Platzangebot. Egal ob Gepäck für den Urlaub, Fahrräder, Freizeit-Equipment oder die Schwiegereltern für einen Familienausflug – der ID.Buzz bietet erstaunlich viele Reserven.
Drei Kindersitze im VW ID.Buzz – funktioniert das wirklich?
Eine Frage, die wir vor dem Kauf selbst häufig recherchiert haben, war:
Passen drei Kindersitze nebeneinander in den VW ID.Buzz?
Die kurze Antwort lautet: Ja.
Zumindest in unserem Fall funktioniert das problemlos.
Auf der zweiten Sitzreihe nutzen wir aktuell drei Britax Römer Kindersitze unterschiedlicher Größen. Zwei davon werden über ISOFIX befestigt, der dritte Sitz über den klassischen 3-Punkt-Gurt.
Trotzdem lassen sich alle drei Sitze gleichzeitig auf der Rückbank montieren, ohne dass man beim Anschnallen oder Einsteigen ständig kämpfen muss.
Gerade Familien mit drei Kindern wissen, dass dies längst nicht in jedem Fahrzeug selbstverständlich ist. Viele SUVs oder Kombis wirken auf den ersten Blick groß, stoßen bei drei Kindersitzen jedoch überraschend schnell an ihre Grenzen.
ISOFIX auch auf dem Beifahrersitz
Besonders praktisch finden wir, dass unser ID.Buzz zusätzlich über einen ISOFIX-Befestigungspunkt auf dem Beifahrersitz verfügt.
Dadurch können wir bei Bedarf auch ein Kind vorne mitfahren lassen.
Das ist beispielsweise auf längeren Fahrten hilfreich, wenn eines der Kinder mehr Aufmerksamkeit benötigt oder einfach einmal die Aussicht aus der ersten Reihe genießen möchte.
Gleichzeitig bleibt auf der Rückbank genügend Platz, sodass einer von uns Erwachsenen bequem zwischen den Kindern sitzen kann.
Einer der Kaufgründe für unsere Familie
Für Familien mit drei Kindern war dieses Thema tatsächlich einer der wichtigsten Punkte bei unserer Fahrzeugwahl.
Der ID.Buzz bietet nicht nur ausreichend Platz für drei Kindersitze, sondern macht den Alltag auch deutlich entspannter. Kein Gedränge beim Anschnallen, kein ständiges Verrutschen der Sitze und ausreichend Bewegungsfreiheit für alle Mitfahrer.
Gerade deshalb würden wir den ID.Buzz heute jederzeit wieder als Familienfahrzeug in Betracht ziehen.
Unsere aktuelle Kindersitz-Konfiguration
- Britax Römer Kindersitz 1 (ISOFIX)
- Britax Römer Kindersitz 2 (ISOFIX)
- Britax Römer Kindersitz 3 (3-Punkt-Gurt)
- Optional zusätzlicher Kindersitz auf dem Beifahrersitz (ISOFIX)
Die Fotos in diesem Artikel stammen noch von unserer Probefahrt vor dem Fahrzeugkauf. Unsere aktuelle Sitzkonfiguration entspricht jedoch exakt dieser Anordnung und wird bis heute so genutzt.
Camping mit dem ID.Buzz und Familienzelt
Neben dem Alltag nutzen wir den ID.Buzz regelmäßig für Campingausflüge und Roadtrips.
Dabei setzen wir bewusst nicht auf einen Campingausbau, sondern auf ein Familienzelt.
Zu unserem Setup gehören:
- Decathlon Familienzelt Arpenaz 4.2 Familie
- Campingtisch von Fritz Berger
- Campingstühle von Helinox und Kelty
- Euroboxen
- Kühlbox
- TROBOLO BilaBox Trockentrenntoilette
- Gepäck und Freizeit-Equipment für fünf Personen
Warum das überraschend gut funktioniert
Der Kofferraum ist deutlich größer, als viele vermuten. Durch die hohe Karosserie lässt sich der Platz sehr effizient nutzen.
Hinzu kommt die niedrige Ladekante, die das Ein- und Ausladen spürbar erleichtert.
Besonders gefällt uns die Flexibilität. Unter der Woche ist der ID.Buzz ein Familienauto. Am Wochenende wird er zum Roadtrip- und Campingmobil.
Ohne Umbauten. Ohne Kompromisse.
Für wen dieses Setup ideal ist
Aus unserer Sicht eignet sich die Kombination aus ID.Buzz und Familienzelt besonders für:
- Familien mit Kindern
- Wochenend-Camper
- Roadtrip-Fans
- Menschen, die das typische VW-Bus-Reisegefühl lieben
So schützen wir unseren ID.Buzz vor dem Familienalltag
Wer Kinder hat, weiß: Das größte Risiko für ein Auto sind nicht Steinschläge oder Parkrempler – sondern die eigenen Kinder.
Zwischen Kindersitzen, Laufrädern, Matschschuhen und Urlaubsgepäck bekommt ein Familienauto einiges ab. Deshalb haben wir unseren ID.Buzz von Anfang an mit einigen praktischen Schutzlösungen ausgestattet.
Viele davon kosten nur wenige Euro, können aber später Kratzer, Druckstellen oder Verschmutzungen verhindern.
Fahrzeugpassende Fußschalen statt Standard-Fußmatten
Eine der ersten Anschaffungen für unseren ID.Buzz waren fahrzeugspezifische Fußschalen. Gerade mit drei Kindern landet ständig Sand, Erde, Kies, Schnee oder Wasser im Fahrzeug.
Normale Teppichmatten sehen dadurch oft schon nach wenigen Monaten mitgenommen aus und lassen sich nur schwer reinigen.
Die hohen Fußschalen fangen Schmutz und Feuchtigkeit deutlich besser auf. Nach einem Ausflug auf den Spielplatz, einer Wanderung oder einem verregneten Campingwochenende reicht meist ein kurzes Ausschütteln oder Abspritzen und sie sehen wieder aus wie neu.
Besonders im Herbst und Winter möchten wir darauf nicht mehr verzichten.
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Im Herbst und Winter leidet der Buzz nach dem Kindergarten sehr. Deshalb funktionieren die Schalen vorn und hinten hier ganz gut.
Kindersitzunterlagen schützen die Sitze
Kindersitze können mit der Zeit deutliche Druckstellen und Abnutzungsspuren auf den Polstern hinterlassen. Deshalb verwenden wir unter jedem Kindersitz eine Schutzunterlage.
Gerade bei längerer Nutzung lohnt sich diese kleine Investition aus unserer Sicht absolut.
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Sitzorganizer gegen Trittspuren und Chaos
Die Rückenlehnen der Vordersitze gehören bei Familien oft zu den am stärksten beanspruchten Bereichen.
Mit einem Organizer schützen wir die Sitze vor Schuhabdrücken und schaffen gleichzeitig zusätzlichen Stauraum für:
- Trinkflaschen
- Bücher
- Malzeug
- Taschentücher
- Snacks
Gerade auf längeren Fahrten ist das Gold wert.
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Kofferraumschutz für Camping und Familienurlaub
Ob Kinderwagen, Campingmöbel, Laufräder oder Getränkekisten – der Kofferraum muss bei uns einiges aushalten.
Eine robuste Kofferraumwanne schützt den Fahrzeugboden vor Schmutz, Nässe und Kratzern und lässt sich nach dem Urlaub einfach auswischen.
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Einstiegsleistenfolie gegen Kinderschuhe
Besonders die Einstiegsbereiche werden bei Familienautos stark beansprucht.
Kinder steigen selten so vorsichtig ein wie Erwachsene. 😄
Eine transparente Schutzfolie verhindert Kratzer und lässt sich bei Bedarf später rückstandslos entfernen.
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Stoßstangenschutz gegen Kratzer beim Beladen
Beim Einladen von Campingmöbeln, Kühlboxen oder Gepäckstücken wird die Ladekante schnell in Mitleidenschaft gezogen.
Deshalb haben wir einen transparenten Stoßstangenschutz angebracht.
Gerade bei einem Familienfahrzeug, das regelmäßig für Ausflüge und Reisen genutzt wird, eine sinnvolle Investition.
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Kleine Investition, großer Effekt
Viele dieser Zubehörteile kosten deutlich weniger als eine Tankfüllung, schützen das Fahrzeug aber über Jahre hinweg vor Gebrauchsspuren.
Gerade bei einem Fahrzeug wie dem ID.Buzz, das bei uns Familienauto, Roadtrip-Mobil und Campingbegleiter zugleich ist, zahlt sich dieser Schutz im Alltag schnell aus.
FAQ: Häufige Fragen zum VW ID.Buzz als Familienauto
Ist der VW ID.Buzz für Familien mit drei Kindern geeignet?
Ja, aus unserer Sicht sogar hervorragend. Der lange Radstand (LWB) bietet ausreichend Platz für drei Kinder, mehrere Kindersitze, Gepäck und den Familienalltag. Besonders die Schiebetüren und der großzügige Innenraum erleichtern den Alltag mit Kindern spürbar.
Passen drei Kindersitze nebeneinander in den VW ID.Buzz?
Ja. Wir nutzen aktuell drei Britax Römer Kindersitze unterschiedlicher Größen auf der zweiten Sitzreihe. Zwei Sitze sind über ISOFIX befestigt, ein weiterer über den 3-Punkt-Gurt. Die Konfiguration funktioniert problemlos und war einer der Hauptgründe für unsere Kaufentscheidung.
Hat der VW ID.Buzz ISOFIX auf dem Beifahrersitz?
Ja, unser ID.Buzz verfügt zusätzlich über ISOFIX auf dem Beifahrersitz. Dadurch kann bei Bedarf auch ein Kind vorne mitfahren. Gleichzeitig bleibt auf der Rückbank genügend Platz für die übrigen Kinder oder sogar einen Erwachsenen.
Welcher Kindersitz passt in den VW ID.Buzz?
Wir nutzen aktuell verschiedene Britax Römer Modelle und haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Durch die Breite des Fahrzeugs lassen sich auch mehrere Kindersitze gleichzeitig nutzen, ohne dass es eng wird.
Reicht der Kofferraum des ID.Buzz für einen Familienurlaub?
Ja. Selbst mit fünf Personen bleibt ausreichend Platz für Gepäck, Kinderwagen, Campingausrüstung oder Einkäufe. Die hohe Karosserie sorgt dafür, dass sich der vorhandene Stauraum sehr effizient nutzen lässt.
Wie hoch ist die Reichweite des VW ID.Buzz im Alltag?
Unsere Erfahrungen zeigen:
- Sommer: ca. 380 bis 460 Kilometer
- Winter: ca. 280 bis 320 Kilometer
Die tatsächliche Reichweite hängt von Temperatur, Geschwindigkeit, Beladung und Streckenprofil ab.
Wie hoch ist der Verbrauch des VW ID.Buzz?
Unser durchschnittlicher Verbrauch liegt bei:
- Sommer: etwa 22 kWh pro 100 Kilometer
- Winter: etwa 27 kWh pro 100 Kilometer
Natürlich variieren die Werte je nach Fahrweise und Wetterbedingungen.
Was kostet der VW ID.Buzz pro 100 Kilometer?
Bei einem Strompreis von rund 39 Cent pro kWh ergeben sich bei uns folgende Energiekosten:
- Sommer: ca. 8,60 € pro 100 Kilometer
- Winter: ca. 10,50 € pro 100 Kilometer
Zum Vergleich: Ein vergleichbarer VW Multivan Diesel liegt bei etwa 15 € Kraftstoffkosten pro 100 Kilometer.
Ist der VW ID.Buzz langstreckentauglich?
Ja. Wir haben bereits zahlreiche Langstrecken innerhalb Deutschlands sowie Urlaubsreisen, unter anderem an den Gardasee, mit dem ID.Buzz absolviert. Die große 86-kWh-Batterie und die Schnellladeleistung machen längere Reisen problemlos möglich.
Nerven die Ladepausen auf Reisen?
Mit Kindern überraschenderweise nicht. Nach etwa 250 bis 300 Kilometern möchten die Kinder ohnehin eine Pause machen. Während wir essen, auf die Toilette gehen oder uns bewegen, lädt das Fahrzeug. Oft ist der ID.Buzz früher wieder fahrbereit als wir selbst.
Welche Ladeanbieter nutzen wir unterwegs?
Am häufigsten laden wir bei Ionity und EnBW. Beide Anbieter haben sich auf unseren Reisen als zuverlässig erwiesen und verfügen über ein dichtes Schnellladenetz entlang der Autobahnen.
Warum haben wir uns gegen das Panoramadach entschieden?
Da Volkswagen aktuell kein Rollo für das Glasdach anbietet, kann nachts Licht von Straßenlaternen oder Ampeln direkt in den Innenraum scheinen. Gerade wenn Kinder auf längeren Fahrten schlafen sollen, empfanden wir das als Nachteil.
Ist der VW ID.Buzz für Camping geeignet?
Ja. Wir nutzen den ID.Buzz regelmäßig für Campingausflüge und Roadtrips mit Familienzelt. Der große Innenraum, die niedrige Ladekante und der flexible Stauraum machen ihn zu einem sehr praktischen Begleiter.
Welche Campingausrüstung transportieren wir im ID.Buzz?
Zu unserem Standard-Setup gehören:
- Familienzelt
- Campingtisch
- Campingstühle
- Küchenbox
- Kühlbox
- TROBOLO BilaBox 2
- Gepäck für fünf Personen
- Spielzeug und Freizeit-Equipment für die Kinder
Würden wir den VW ID.Buzz wieder kaufen?
Ja. Nach unseren bisherigen Erfahrungen würden wir uns erneut für den VW ID.Buzz Pro LWB mit großer Batterie entscheiden. Die Kombination aus Familienauto, Reisebegleiter und Campingfahrzeug passt für unsere Anforderungen aktuell nahezu perfekt.
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